• Fachanwälte für Gesellschaftsrecht, Erbrecht und Steuerrecht

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    Unternehmensnachfolge
    Formen und Ablauf

    Anlässe für eine Unternehmensnachfolge gibt es viele – ein Unternehmer stirbt, wird schwer krank oder hat einen Verkehrsunfall. Einige Unternehmen sind auf solche Fälle vorbereitet und werden das Unternehmen verkaufen oder an Familienangehörige vererben. 

    Ratsam ist es für den Fall der Fälle – der Unternehmer ist plötzlich nicht mehr in der Lage, die Geschäfte zu führen – immer, eine Person des Vertrauens mit einem sogenannten Notfallkoffer auszustatten.

    Was ist im Notfall zu veranlassen, wer sind die Ansprechpartner bei der Bank – eine Vollmacht gehört unbedingt in dieses Köfferchen. Den Notfall außen vor: Wie läuft eine Unternehmensnachfolge ab und was muss beachtet werden?

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​Familieninterne Nachfolge

Eine zentrale Frage in der Unternehmensnachfolge stellt sich in der Form der Nachfolge: Soll es ein familieninterner oder ein familienexterner Nachfolger werden? Die aktuellen Statistiken zeigen, dass in den seltensten Fällen tatsächlich eine geeignete Person in der Familie vorhanden ist, die bereit und in der Lage ist, die Nachfolge anzutreten.

Sei es, dass der Junior sich ein anderes Lebensmodell vorstellt, als es ihm vorgelebt wurde. Sei es, dass der Senior sich schwer damit tut, einen Nachfolger an seiner Seite zu akzeptieren.

Manch ein Unternehmer muss noch im Alter von 50 Jahren in seine Rolle als neuer Inhaber des Familienunternehmens hineinwachsen – wenn es nach dem Senior geht. Findet sich jedoch ein Familienmitglied, um die Nachfolge an zu treten, sollte auf folgendes geachtet werden:

  • Eine offene Kommunikation zwischen den Generationen.
  • Die Übertragungsform (z.B. Schenkung oder vorweggenommene Erbfolge) sollte frühestmöglich geplant werden.
  • Die Zeitplanung des Nachfolgeprozesses muss klar definiert werden.

​Familienexterne Nachfolge

Wie schon bekannt, fällt es Unternehmern immer schwerer, die Nachfolge in der eigenen Familie zu klären. Daher liegt die Lösung oft darin, einen Externen ins Unternehmen hineinzuholen. Teilweise bieten sich dafür auch bereits im Unternehmen tätige Personen an.

Sie wissen, worauf sie sich einlassen, kennen die Mitarbeiter und Kunden. Nicht zuletzt sind sie auch schon mit der Firmenkultur vertraut – wenngleich die bisherige Kultur nicht unbedingt die ihrige sein muss.

​Unternehmensnachfolge Schritt für Schritt

Der Prozess einer Unternehmensnachfolge kann sich über einen längeren Zeitraum hinziehen. Wichtig ist in jedem Falle, dass die Übergabe sorgfältig vorbereitet wird und sämtliche beteiligten Akteure eingebunden werden.

Von der Frage, wie gut dies gelingt, hängt der Erfolg des ganzen Projekts entscheidend ab. Außerdem hilft es, den Nachfolgeprozsss in einzelne Abschnitte zu untergliedern:

  1. Zunächst einmal müssen die Ziele und die Ausgangssituation der anstehenden Unternehmensnachfolge analysiert und festgelegt werden.
  2. Ist die Entscheidung über den Nachfolger einmal gefallen, müssen die Interessen und Vorstellungen aller Beteiligten miteinander in Einklang gebracht werden.
  3. Für eine reibungslose Übergabe ist es wichtig, insbesondere die Rolle des Übergebers während und nach der Übergabe festzulegen.
  4. In der Übergangsphase steigt der Nachfolger in das Unternehmen ein und übernimmt bei ausreichender Qualifizierung die Führungsverantwortung.
  5. Neben der Übertragung der Führungsverantwortung muss auch das unternehmerische Vermögen übertragen werden. Zu empfehlen ist die Trennung von Eigentum und Management, wenn eine vollständige Übertragung des Eigentums vermieden werden soll.

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