• Fachanwälte für Gesellschaftsrecht, Erbrecht und Steuerrecht

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    Die Mahnung

    Eine Mahnung ist ein Dokument, mit dem Kunden dazu aufgefordert werden, ihre überfälligen Rechnungen zu bezahlen. Üblich ist ein Mahnvorgang in drei Stufen: Nachdem eine Leistung gegenüber einem Kunden erbracht wurde, wird eine Rechnung über den vereinbarten Betrag gestellt.

    In der Rechnung ist es üblich, ein Zahlungsziel zu nennen. Sollte der Rechnungsempfänger das Zahlungsziel (Fälligkeit) nicht erfüllen, empfiehlt es sich, noch ein paar Tage zu warten, bevor eine Mahnung verschickt wird. Vielleicht hat der Kunde die Zahlung einfach etwas spät veranlasst.

    Es sollte jedoch auch nicht zu lange gewartet werden, da erfahrungsgemäß sonst das Risiko steigt, dass die Forderung ausfällt.

    Einige Unternehmen verschicken auch eine Zahlungserinnerung an den Schuldner, bevor die Möglichkeit des Mahnverfahrens genutzt und eine Mahnung versendet wird.

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​Reicht eine schriftliche Mahnung aus, um den Eintritt der Verjährung zu hemmen?

Das Jahresende naht. Damit auch die Gefahr, dass sich ein Schuldner auf Verjährung berufen kann. Praktisch gesprochen: Im Jahr 2013 entstandene Ansprüche verjähren zum 01.01.2017. Verjährung kann nur durch die gerichtliche Geltendmachung gehemmt werden.

Eine schriftliche Mahnung reicht für die Hemmung des Verjährungseintritts nicht aus. Ebenso wichtig: Verjährung tritt nicht automatisch ein. Der Schuldner muss sich aktiv darauf berufen. Tut er das nicht, bleibt der Anspruch bestehen.

Deshalb gilt für Anspruchsinhaber gerade zum Jahreswechsel:  Mahnwesen aktualisieren, offene Forderungen gerichtlich geltend machen, bevor es zu spät ist. Zwei Möglichkeiten bestehen: Klage einreichen oder Mahnbescheid beim Amtsgericht Berlin-Wedding beantragen.

Letzteres geht wesentlich schneller als die Klage und ist auch ohne Anwalt möglich. Weiterer Vorteil: Für Schuldner wichtig: Über im Jahr 2013 wird ab Januar 2017 nicht mehr verhandelt. Sondern Sie machen ganz einfach die Einrede der Verjährung geltend.

​Was tun, wenn der Schuldner nicht leistet?

Forderungsausfälle sind eine unangenehme Angelegenheit für jeden Unternehmer. Doch was tun, wenn der Schuldner nicht leistet?

Den Schuldner zu verklagen ist eine Möglichkeit. Doch dieses Vorgehen ist zeit- und kostenintensiv. Schneller und günstiger ist das gerichtliche Mahnverfahren. Dies ist ein vereinfachtes Verfahren, mit dem ausschließlich fällige Zahlungsansprüche geltend gemacht werden können.

Zunächst beantragt der Gläubiger das gerichtliche Mahnverfahren beim zuständigen Mahngericht (in Berlin zentral zuständig: Amtsgericht Wedding). Hierbei hat er insbesondere Antragssteller, Antragsgegner und die geltend gemachte Forderung zu nennen.

Den Antrag prüft ein Rechtspfleger auf Schlüssigkeit und stellt dem Antragsgegner dann den „Mahnbescheid“ zu. Der Antragsgegner hat zwei Wochen Zeit, um gegen den Mahnbescheid Widerspruch einzulegen. Unterlässt er das, beantragt der Gläubiger daraufhin den Vollstreckungsbescheid.

Dieser wird dem Schuldner sodann  zugestellt. Gegen den Vollstreckungsbescheid kann der Antragsgegner wiederum binnen zwei Wochen Einspruch einlegen. Unterbleibt auch das, hat der Antragssteller am Ende des Verfahrens einen vollstreckbaren Titel.

Sollte der Antragsgegner jedoch Widerspruch oder Einspruch einlegen, endet das Mahnverfahren und geht über in das normale Klageverfahren. Das Mahnverfahren ist also nur für Ansprüche geeignet, über die kein Streit besteht. Ist das Verfahren erfolgreich, hat der Gläubiger jedoch einen vollstreckbaren Titel – ohne Klage und ohne Urteil.

​Verjährung per Mahnbescheid verhindern?

Die Gefahr, das Mahnungen Verjähren besteht grundsätzlich. In der Regel gilt eine dreijährige Verjährungsfrist. Wie verhindere ich diese Verjährung? Wer jetzt noch schnell handeln muss: Formular für die Beantragung des Mahnbescheids online ausfüllen, ausdrucken und beim Amtsgericht Berlin-Wedding einwerfen.

Dort sitzt das für Berlin und Brandenburg zentral zuständige Mahngericht. Dieses Verfahren ist auch ohne Anwalt möglich. Wenn der Schuldner gegen den Mahnbescheid Widerspruch einlegt, kann im neuen Jahr immer noch der Anspruch mit einer Klage begründet werden.

Durch Beantragung des Mahnbescheids noch im Jahr 2016 und Zustellung des Mahnbescheids beim Schuldner Anfang 2017 ist die Verjährung aber erstmal verhindert.

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