GmbH Insolvenz: 7 Dinge, die jeder Geschäftsführer wissen sollte

In diesem Beitrag geht es um die wichtigsten Punkte für den Fall, dass die GmbH Insolvenz anmelden muss.

In unseren Beiträgen „GmbH gründen: Voraussetzungen, Kosten und Vorteile auf einen Blick“ und „Gesellschafterstreit in der GmbH: Die 7 wichtigsten Fragen und Antworten“ ging es um die Gründung einer GmbH und um wichtige Punkte im Falle eines Gesellschafterstreits.

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1. Wann muss eine GmbH Insolvenz anmelden?

Laut Gesetz hat der Geschäftsführer bei Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung ohne schuldhaftes Zögern, spätestens jedoch drei Wochen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, einen Eröffnungsantrag zu stellen.

Zahlungsunfähigkeit tritt ein, wenn die Gesellschaft aus Mangel an finanziellen Mitteln nicht mehr in der Lage ist, die fälligen Zahlungspflichten zu erfüllen.

Vermutet wird die Zahlungsunfähigkeit in jedem Fall, wenn die Zahlungen eingestellt wurden. D.h. die GmbH kann nicht mehr zahlen, selbst wenn sie wollte. Um die Zahlungsunfähigkeit zu ermitteln werden die fälligen Verbindlichkeiten mit den liquiden Mitteln gegenübergestellt.

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Wenn die fälligen Verbindlichkeiten die noch verfügbaren Mittel um mehr als 10% übersteigen ist Zahlungsunfähigkeit anzunehmen. Wenn Sie professionelle Hilfe benötigen erreichen Sie uns unter ☎ 030 / 31 01 80 800.

Dabei gilt die Faustformel: Wenn die fälligen Verbindlichkeiten die noch verfügbaren Mittel um mehr als 10% übersteigen ist Zahlungsunfähigkeit anzunehmen. Starre Grenzen gibt es hier jedoch nicht. Der tatsächliche Eintritt der Zahlungsunfähigkeit hängt immer vom Einzelfall ab.

Informieren Sie sich deshalb lieber gründlich bei den leichtesten Anzeichen einer Krise bevor Sie die Antragsfrist versäumen, denn sonst droht Ihnen die Strafbarkeit.

Beachten Sie hierbei jedoch, dass das Stellen eines Insolvenzantrags ,,vorsichtshalber“ ebenso bestraft wird. Entscheidend ist hierbei nicht, wann die Zahlungsunfähigkeit vom Geschäftsführer festgestellt wurde, sondern wann sie objektiv gegeben war.

Eine Ausnahmeregelung gilt für Zahlungsstockungen. Hier kommt die Dreimonatsfrist zur Anwendung. Es ist nicht ungewöhnlich, dass es in einem Betrieb mal zu vorübergehenden unvorhergesehen Zahlungsstockungen kommen kann.

Die GmbH hat dann die Möglichkeit die Deckungslücken innerhalb von drei Wochen zu schließen. Können die entsprechenden Mittel jedoch nicht kurzfristig beschafft werden, so ist diese Ausnahmeregelung abzulehnen.

Im Rahmen der Feststellung der Überschuldung werden das Gesamtvermögen, auch Reserven, und alle Verbindlichkeiten betrachtet. Hierzu werden das vorhandene Schuldendeckungspotential und die Ertragschancen des Unternehmens ermittelt.

Überschuldung ist dann anzunehmen, wenn naturgemäß kein Weiterwirtschaften mehr möglich ist. D.h. das Vermögen der GmbH deckt die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr und die Fortführung des Unternehmens ist nach den Umständen auch nicht überwiegend wahrscheinlich.

Ebenso wie bei der Zahlungsunfähigkeit reicht hier die bloß vorübergehende Zahlungsstockung nicht aus. Die Fortführung der GmbH jenseits der Insolvenzreife kann nur auf Kosten der Gläubiger erfolgen und dies soll gerade vermieden werden.

Wenn die Zahlungsunfähigkeit noch nicht eingetreten ist, jedoch droht einzutreten, kann die GmbH einen frühzeitigen Insolvenzantrag stellen. Sie gibt ihr das Recht, nicht jedoch die Pflicht, die Verfahrenseröffnung zu beantragen.

Die frühzeitige Wahrnehmung einer sich anbahnenden Krise führt zum Schutz des gerichtlichen Verfahrens, ohne dass der Geschäftsführer hierbei Strafsanktionen zu befürchten hat.

Auch hierbei steht Ihnen das Team von George & Partner mbB gerne zur Seite. Da es keine pauschalen Grundsätze gibt, wann einer der genannten Gründe für einen Insolvenzantrag eintritt, ist es für den einzelnen Geschäftsführer oft sehr schwer die rechtliche Lage zu überblicken.

Um die drohende persönliche Haftung und Strafbarkeit eines Geschäftsführers abzuwenden, wenden Sie sich doch unter 030/310180800 an uns und vereinbaren Sie einen Beratungstermin. Wir unterstützen Sie bei der Einschätzung der wirtschaftlichen Lagen der GmbH und beantragen mit Ihnen ggf. die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens.

Bedenken Sie, die verfrühte, ebenso wie die verspätete Antragsstellung kann weitreichende zivil- und strafrechtliche Folgen sowohl für die GmbH als auch für den Geschäftsführer haben.

2. Welche Rolle spielt der Geschäftsführer bei der Insolvenz einer GmbH?

Ein Insolvenzantrag kann entweder von den Gläubigern der Gesellschaft oder von der GmbH selbst gestellt werden. Die Gesellschaft wird hierbei durch den Geschäftsführer vertreten.

Der Geschäftsführer ist derjenige, der das gesamte Unternehmen leitet und kontrolliert. Deshalb ist er für die Stellung eines Antrags verantwortlich.

Besteht die Geschäftsführung einer Gesellschaft aus mehreren Mitgliedern, so ist jedes Mitglied einzeln und selbständig in der Lage, einen Insolvenzantrag zu stellen.

Rolle des Geschäftsführers bei einer GmbH Insolvenz

Im Vorfeld der Insolvenz ist es Aufgabe des Geschäftsführers dafür zu sorgen, eine drohende Insolvenz außergerichtlich zu verhindern. Wenn Sie professionelle Hilfe dazu benötigen erreichen Sie uns unter ☎ 030 / 31 01 80 800.

Im Vorfeld der Insolvenz ist es Aufgabe des Geschäftsführers dafür zu sorgen, eine drohende Insolvenz außergerichtlich zu verhindern. Zu diesem Zeitpunkt muss er die Gläubiger über die Krise informieren. Seine Pflicht besteht während seiner gesamten Tätigkeit vor allem darin, sich über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zu informieren.

Wenn er selbst dazu nicht in der Lage ist oder es die Situation nicht erlaubt, dann muss er die Hilfe eines unabhängigen, fachlich qualifizierten Beraters einholen.

Während des Geschäftsbetriebs hat der Geschäftsführer dafür zu sorgen, dass das Stammkapital zu jeder Zeit erhalten bleibt.

Sollte die Erhaltung des Stammkapitals bedroht sein, darf er keine Zahlungen an die Gesellschafter leisten. Andernfalls müssen diese Zahlungen an die GmbH zurückgezahlt werden.

Weiterhin hat der Geschäftsführer für die Ordnungsgemäßheit der Buchführung zu sorgen. Sobald Anzeichen einer Krise zu erkennen sind, muss er einen Vermögensstatus aufstellen.

Bei rechnerischer Überschuldung hat er eine Fortbestehungsprognose zu erstellen. Ist bereits ein Verlust in Höhe der Hälfte des Stammkapitals eingetreten, muss der Geschäftsleiter dies den Gesellschaftern mitteilen.

Den Gesellschaftern wird damit die Möglichkeit gegeben, vor Eintritt der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung eine Sanierung der GmbH herbeizuführen.

Sinnvollerweise veranlasst der Geschäftsführer in diesem Bezug einen Gesellschafterbeschluss, um Beweise sichern zu können und sich ggf. später zu entlasten.

Der Geschäftsführer ist gesetzlich verpflichtet, bei Eintritt der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung ohne schuldhaftes Zögern, spätestens aber drei Wochen nach dem Eintreten der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, einen Insolvenz Eröffnungsantrag zu stellen.

Stellt er den Eröffnungsantrag nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig, droht ihm eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe. Der Geschäftsführer ist zu einer rechtzeitigen und korrekten Feststellung des Vorliegens der Insolvenzantragsgründe verpflichtet.

Kommt er dieser Verpflichtung nicht nach, so muss er gegenüber der Gesellschaft persönlich haften.

Hiermit einher gehen ebenso Schadenersatzpflichten gegenüber den Gläubigern der Gesellschaft. Eine solche persönliche Haftung kann sehr große Ausmaße annehmen.

Neben der Insolvenzantragspflicht muss der Geschäftsführer auch die verteilungsfähige Vermögensmasse der Gesellschaft erhalten und eine bevorzugte Befriedigung anderer Gläubiger soll verhindert werden. Deshalb muss er persönlich haften, sollte er nach Eintritt der Insolvenzreife, also der Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit, Zahlungen aus dem Gesellschaftsvermögen leisten. Im Zusammenhang mit der Insolvenz einer GmbH können tiefgreifende zivil- aber auch strafrechtliche Konsequenzen auf den Geschäftsführer zukommen.

Neben der Haftung für nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig gestellte Insolvenzanträge hat der Geschäftsführer auch für verfrüht gestellte Insolvenzanträge zu haften, wenn die Sanierung der GmbH noch vernünftigerweise möglich erscheint.

Parallel hierzu kann auch eine Strafbarkeit des Geschäftsführers wegen Betrug, Kredituntreue, Untreue, Nichtabführen von Lohn-, Umsatz-, Körperschafts- oder Gewerbesteuer, Unterschlagung, Bankrott oder Vereiteln der Zwangsvollstreckung angenommen werden.

Dem Geschäftsführer droht eine Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder Geldstrafe. Hierbei haftet er mit seinem Privatvermögen, auch die Privatinsolvenz befreit ihn nicht.

Im Einzelnen ist es daher sehr schwer alles im Überblick zu behalten.

Einerseits hat der Geschäftsleiter dafür persönlich zu haften, dass er Zahlungen aus dem Gesellschaftsvermögen billigt, anderseits droht eine Strafbarkeit, wenn er gewisse Zahlungen nicht leistet.

Bei Eintritt der Insolvenz und ,,falschen“ Verhaltensweisen des Geschäftsführers können verschiedene Straftatbestände vorliegen.

Neben Ersatzansprüchen der Gesellschaft, können Schadenersatzansprüche der Gläubiger auf ihn zukommen, wenn er den Insolvenzantrag nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig stellt.

Daher ist es von größter Bedeutung jederzeit umfassend über die Vermögenslage der GmbH informiert zu sein. Schon vor der Krise, jedenfalls spätestens bei kleinsten Anzeichen einer Krise sollte der Geschäftsführer sich von einem Fachanwalt für Gesellschaftsrecht, wie Dr. Niels George, Steinplatz 2, 10623 Berlin, ausführlich über die rechtliche Lage informieren lassen.

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Diese ist unter Umständen wahnsinnig kompliziert. Um jedoch eine persönliche Haftung abzuwenden und es nicht zu einer Strafbarkeit kommen zu lassen, ist es unerlässlich zu wissen, wann man wie zu handeln hat und was das Insolvenzrecht, sowie das Recht der GmbH von einem verlangt.

Nach der Feststellung der Insolvenzverfahrensreife hat der Geschäftsführer die Regelungen der Insolvenzordnung zu beachten. Die hierin festgeschriebenen Verfahrensrechte und -pflichten der Gesellschaft nimmt er für diese wahr.

Beachtet werden muss bei alledem, dass nicht zwischen den einzelnen Geschäftsführern unterschieden wird, sondern jeder von ihnen für alles zuständig ist.

Außerdem wird auch derjenige zur Verantwortung gezogen, der formell zwar nicht das Amt des Geschäftsführers innehat, sich jedoch wie einer verhält, weil er die Aufgaben eines Geschäftsführers faktisch wahrnimmt.

Die mögliche Haftung und Strafbarkeit sollen deshalb einen Anreiz für den Geschäftsführer darstellen, sich pflichtkonform zu verhalten und den Insolvenzantrag unmittelbar nach Eintritt der Insolvenzreife zu stellen.

3. Was ist ein Regelinsolvenzverfahren?

Sobald einer der Eröffnungsgründe für ein Insolvenzverfahren vorliegt, also Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung oder drohende Zahlungsunfähigkeit, ist die GmbH berechtigt einen Antrag auf Durchführung eines Insolvenzverfahrens zu stellen.

Dabei wird das Regelinsolvenzverfahren vom Insolvenzverwalter abgewickelt und es verläuft streng nach verfahrens- und materiell-rechtlichen Vorgaben der Insolvenzordnung. Im Gegensatz hierzu ist das Insolvenzplanverfahren, bei dem die Gläubiger bei der Gestaltung der Abwicklung der Insolvenz über weitgehende Vertragsfreiheit verfügen.

Ziel der Regelinsolvenz ist die persönliche Enthaftung des Geschäftsführers. Bei einem Regelinsolvenzverfahren trifft der Insolvenzverwalter die Entscheidung, ob er den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft zerstört und in Einzelteilen veräußert, daraufhin löst sich die Gesellschaft auf, ob er den Geschäftsbetrieb unter eigener Regie fortführt oder ihn auf einen Investor überträgt, der ihn dann saniert und restrukturiert.

4. Wie läuft ein Regelinsolvenzverfahren ab?

Im Grundsatz sollte die Insolvenz gut vorbereitet werden und daraufhin schnell durchgeführt werden.

GmbH Regelinsolvenz Ablauf

Kassenbücher sollten immer aktualisiert werden und Geldabflüsse sollten bei Anzeichen einer sich anbahnenden Krise nicht mehr genehmigt werden. Wenn Sie Hilfe benötigen erreichen Sie uns unter ☎ 030 / 31 01 80 800.

Zur Vorbereitung gehört dabei die Veröffentlichung der Handelsbilanz, um einer möglichen Bankrottstrafbarkeit entgegenzuwirken. Die Kassenbücher sollten immer aktualisiert werden und Geldabflüsse sollten bei Anzeichen einer sich anbahnenden Krise nicht mehr genehmigt werden.

Behalten Sie jedoch im Hinterkopf, dass beispielsweise nicht Nichtzahlung an die Sozialversicherung zu strafrechtlichen Sanktionen führen kann.

Hierbei sollten Sie sich daher dringend von einem Anwalt beraten lassen, welche Zahlungen erlaubt und rechtlich geboten sind und welche wiederum zur persönlichen Haftung führen. Eine gute Vorbereitung umfasst dabei auch die gründliche Information über die Rechte und Pflichten des Geschäftsführers und der GmbH während der Insolvenz.

Spätestens Gedanken über den Gang der Insolvenz oder der ihr vorgelagerten Pflichten und Entwicklungen sollten Sie sich als Geschäftsführer bei Anzeichen einer Krise machen. D.h. sobald sich die Situation der GmbH immer weiter verschlechtert.

Stellen Sie erst dann einen Insolvenzantrag, wenn sonst keine anderen Optionen für die Zukunft der Gesellschaft in Sicht sind. Setzen Sie sich hierzu frühzeitig mit einem Anwalt in Verbindung und werten Sie Ihre Optionen aus.

Vermeiden Sie es jedoch unbedingt nicht zu spät den Eröffnungsantrag zu stellen. Kontaktieren Sie uns gerne unter info@georgepartner.de. Gemeinsam besprechen wir die sich für Ihre GmbH ergebenden Alternativen und entwickeln eine Strategie raus aus der Krise.

Wenn Sie den Antrag gestellt haben schließt sich das Eröffnungsverfahren an. Hierbei sind Sie verpflichtet bestimmte Angaben und Auskünfte offenzulegen, auch wenn die Offenlegung die Verfolgung wegen einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit auslösen würden.

Ihr Insolvenzantrag wird überprüft und es werden Sicherungsmaßnahmen getroffen, wie die Bestellung eines Insolvenzverwalters, damit das Vermögen der GmbH gesichert wird, oder die Einsetzung eines vorläufigen Gläubigerausschusses.

Zu diesem Zeitpunkt müssen die Verfahrenskosten gedeckt sein, da sonst kein Insolvenzverfahren stattfinden kann. Von dem Antragseingang bis zur Eröffnungsentscheidung können mehrere Monate vergehen. Innerhalb dieser Monate können Forderungen der Gläubiger angemeldet werden. Sie werden daraufhin geprüft und eingetragen.

Entscheidet das Gericht, dass die Insolvenz eröffnet wird, beginnt auch schon das Insolvenzverfahren. Der Beschluss des Gerichts erfolgt dabei aufgrund eines Insolvenzgutachtens, welches der Insolvenzverwalter erstellt hat.

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Im Rahmen des Hauptverfahrens werden Gesellschafter enteignet und der Geschäftsführer wird entmündigt. Nach der Bearbeitung der Forderungsanmeldungen der Gläubiger, der Beseitigung von Rechtsstreitigkeiten wegen angeblich bestehender Forderungen und nach Prüfung sämtlicher Haftungsansprüche gegen die GmbH, Gesellschafter und Geschäftsführer erfolgt die Inbesitznahme und Verwertung der Insolvenzmasse durch den Insolvenzverwalter.

Dabei wird das Vermögen auf Grundlage einer erstellten Tabelle der Gläubigerforderungen an die Gläubiger quotal verteilt. Die Gläubiger entscheiden theoretisch im Rahmen einer Gläubigerversammlung über die Fortführung oder Einstellung des Betriebs. Praktisch wird sich jedoch kein Gläubiger hierum kümmern.

Nachdem das Vermögen verteilt wurde, wird das Verfahren aufgehoben. Die Besonderheit bei der GmbH-Insolvenz ist, dass es am Ende zu keiner Restschuldbefreiung kommen kann. Die GmbH wird nach Verwertung des Vermögens stets aufgelöst.

Die Regelinsolvenz bietet dem Geschäftsführer jedoch die Möglichkeit der drohenden Strafbarkeit und privaten Haftung zu entgehen, wenn er den richtigen Antrag zur richtigen Zeit stellt.

5. Was bedeutet Insolvenzverschleppung?

Insolvenzverschleppung bedeutet, dass der Geschäftsführer einer GmbH die Eröffnungsantragsstellung über den Zeitpunkt der Insolvenzreife, also Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung der Gesellschaft, hinaus verzögert.

Wann genau Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eintreten und wie dies festzustellen ist kann unter Umständen kompliziert sein.

Insolvenzverschleppung

Die Insolvenzverschleppung hat strafrechtliche und zivilrechtliche Konsequenzen. Sie kann zur Strafbarkeit und persönlichen Haftung des Geschäftsführers führen. Wenn Sie professionelle Hilfe benötigen erreichen Sie uns unter ☎ 030 / 31 01 80 800.

Kompliziert daher, weil der Geschäftsführer bei der Prüfung der Liquiditätssituation auch Verbindlichkeiten, die in den kommenden drei Wochen fällig werden können zu berücksichtigen hat.

Eine mögliche Zahlungsunfähigkeit kann daher früher eintreten als Sie es erwarten würden. Die Verletzung der Eröffnungsantragspflicht stellt einen Sorgfaltspflichtverstoß des Geschäftsführers sowohl im Innen- als auch im Außenverhältnis dar.

Deshalb hat die Insolvenzverschleppung strafrechtliche und zivilrechtliche Konsequenzen, sie kann zur Strafbarkeit und persönlichen Haftung des Geschäftsführers führen.

Denn die Insolvenzantragspflicht soll die Gläubiger, die ihre Forderungen bis zum Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung erwerben, schützen.

Deshalb haben sie gegenüber dem Geschäftsführer Schadenersatzansprüche. Dieser könnte sich durch eine Fortbestehungsprognose entlasten. Dafür muss er aber stets die genaue wirtschaftliche und finanzielle Situation der GmbH im Blick haben und seiner Geschäftsführungstätigkeit sorgfältig nachkommen.

Die Insolvenzverschleppung kann zu drei Jahren Haftstrafe oder Geldstrafe führen.

Eine Verteidigung des Geschäftsführers ist nur gut möglich, wenn bereits am Anfang der Krise ein Liquiditätsplan und ein Überschuldungsstatus erstellt und laufend gepflegt wurden. Die Haftung und Strafbarkeit tritt natürlich nicht ein, wenn der Geschäftsführer keine Kenntnis von der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung hatte.

Sowas ist jedoch kaum zu beweisen und meistens als Argument nicht haltbar, da der Geschäftsführer zur sorgfältigen Geschäftsführung verpflichtet ist. Dazu gehört eben auch die Kenntnis über sämtliche Verhältnisse der Gesellschaft.

Lassen Sie sich daher frühzeitig von einem Fachanwalt für Gesellschaftsrecht, wie Dr. Niels George, unterstützen. Die Strafbarkeit und Haftung wegen Insolvenzverschleppung lässt sich vermeiden, wenn man den richtigen Antrag zur richtigen Zeit stellt.

Ergreifen Sie daher so früh wie möglich Gegenmaßnahmen, um erst gar nicht tiefer in die Krise hineingezogen zu werden und haben Sie daher immer die genauste finanzielle Lage im Visier. Sobald Sie Krisenanzeichen wahrnehmen kontaktieren Sie uns unter info@georgepartner.de.

6. Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Insolvenz einer GmbH?

Grundsätzlich haftet nur die GmbH, nicht die einzelnen Gesellschafter gegenüber den Gläubigern im Falle der Insolvenz.

Diese kann auf verschiedene Weise beendet werden. Entweder löst sich die GmbH auf oder sie wird fortgesetzt. Eine Fortsetzung ist jedoch nur möglich, wenn sie im Insolvenzplan vorgehsehen ist oder wenn das Insolvenzverfahren auf Antrag der GmbH selbst eingestellt wurde.

Viele das Insolvenzverfahren betreffende Vorschriften, aber auch alltäglich für die GmbH geltende Normen dienen der Vermeidung der Ausplünderung der Gesellschaft. Eine Insolvenzantragspflicht besteht bei Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit. Ein Insolvenzantragsrecht steht Ihnen bei drohender Zahlungsunfähigkeit zu.

Wichtig zu wissen ist in diesen Zusammenhang, dass bereits mit der Ausgestaltung des Gesellschaftsvertrages am Anfang Ihrer Geschäftstätigkeit maßgebliche Weichen für spätere Krisen und den Insolvenzfall gestellt werden können.

Somit haben Sie die Möglichkeit vorbeugend Probleme zu lösen. Unterlassen Sie dies, so können sich hieraus für die GmbH nachteilige Folgen ergeben. Wenn der Insolvenzgrund bereits eingetreten ist, dann es ist unter dem beachtlichen Zeitdruck schwer eine vernünftige Lösung zu finden. Zahlreiche Aspekte müssen dann erst analysiert und geklärt werden. Dazu zählen beispielsweise die Prüfung von Reorganisations- oder Sanierungsmaßnahmen, auch das Erkennen und die Einhaltung krisenspezifischer Pflichten des Geschäftsführers.

Bedenken Sie hierbei auch, dass etwaige Pflichtverletzungen zu Schadenersatzansprüchen gegen den Geschäftsführer führen können. Daneben kann auch ein breites Spektrum an strafrechtlichen Sanktionen verhängt werden.

Wenn das Insolvenzverfahren erst einmal läuft, hat die GmbH an sich kaum Einfluss auf deren Ausgang.

Die GmbH ist verpflichtet, bestimmte Pflichten zu erfüllen und ihre Verfahrensrechte wahrzunehmen.

Der Zweck des Insolvenzverfahrens besteht in der Befriedigung der Gläubiger der Gesellschaft, indem das Vermögen der GmbH verwertet und der Erlös verteilt wird.

Neben dem Regelinsolvenzverfahren ist die Erstellung eines Insolvenzplans ebenso eine Möglichkeit, um aus der Unternehmenskrise heraus zu gelangen. Hier werden individuelle abweichende Regelungen zum Erhalt des Unternehmens getroffen.

Daraufhin wird beispielsweise ein Sanierungsplan festgelegt. Ist das Insolvenzverfahren eröffnet kann das Gericht Maßnahmen zur Sicherung der Insolvenzmasse treffen. Hierunter fällt ein allgemeines Verfügungsverbot und die gleichzeitige Bestellung eines Insolvenzverwalters, der die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis über das GmbH-Vermögen übernimmt.

Das bedeutet, dass der Insolvenzverwalter den Betrieb der Gesellschaft fortführt. Das ist vor allem der in der Regelinsolvenz übliche Ablauf. Vor allem in größeren Unternehmen wird Gläubigerautonomie großgeschrieben.

GmbH Insolvenz Konsequenzen

Ein Anwalt für Insolvenzen kann Ihnen helfen alle Dinge bei einem Insolvenzverfahren zu beachten. Wenn Sie professionelle Hilfe benötigen erreichen Sie uns unter ☎ 030 / 31 01 80 800.

Bereits im Eröffnungsverfahren kann ein Gläubigerausschuss eingesetzt werden, der erheblichen Einfluss auf das Insolvenzverfahren nehmen kann. Er entscheidet zum Beispiel über die Auswahl des Insolvenzverwalters oder ob es weiterhin eine Eigenverwaltung der GmbH geben soll.

Weiterhin muss die GmbH neben der Beachtung zivilrechtlicher Verbote auch öffentlich-rechtliche Pflichten erfüllen.

Vordergründig müssen Normen eingehalten werden, die dem Schutz der Haftungsmasse im Gläubigerinteresse dienen. Deshalb kann der Geschäftsführer auch im Rahmen der Strafbarkeit wegen Bankrotts, Gläubigerbegünstigung oder Vereitelung der Zwangsvollstreckung zur Verantwortung gezogen werden.

Er kann im und bereits vor dem eigentlichen Insolvenzverfahren haften, wenn er falsche Angaben im Zusammenhang mit der Kapitalaufbringung macht, er verbandsinterne Informationspflichten verletzt, die Vermögensmasse schmälert, wegen Insolvenzverschleppung, wegen Verletzung krisenspezifischer Aufklärungspflichten, wegen der Nichterfüllung öffentlich-rechtlicher Pflichten oder der Verletzung der Pflicht zur ordnungsgemäßen Buchführung.

Ebenso ist die Haftung der Gesellschafter der GmbH möglich, zum Beispiel wenn sie bei der Gründung der GmbH Kapitalaufbringungsvorschriften missachten, auch bei der späteren Kapitalerhöhung, wenn sie Kapitalerhaltungsnormen verletzen oder wegen existenzvernichtenden Eingriffen in die unternehmerische Tätigkeit.

Bei Eintritt der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung darf die GmbH keine massenschmälernden Leistungen mehr veranlassen. Das gilt auch für die Leistungen, die innerhalb der 3-Wochen-Frist erfolgen. Wird dies nicht beachtet, so muss der Geschäftsführer Schadenersatz leisten, weil er Vermögen zulasten der Überlebensfähigkeit der Gesellschaft entzieht.

Unter Ausgleich der Interessen der Gesellschaft und seiner Gesellschafter, sowie der Gläubiger auf der anderen Seite ist die Einrichtung eines zusätzlichen Haftungsfonds in diesem Fall erforderlich.

Im Einzelnen kann es zwar Ausnahmen geben, wenn die Leistung im Interesse der Gläubiger liegen würde. Die hier erfolgende Beurteilung ist jedoch sehr einzelfallabhängig und selbst für den geschulten Juristen schwer einzuschätzen.

Außerdem ist die Begutachtung im Vorhinein sehr schwer vorherzusagen, weshalb solche Leistungen von Anfang an lieber vermieden werden sollten. In jedem Fall ist es ratsam sich einen Rechtsrat einzuholen, um nicht zu schnell in die Haftungsfalle zu tappen.

Kontaktieren Sie uns deshalb unter 030/310180800 und machen Sie einen Beratungstermin aus. Ein Problem ergibt sich hierbei auch daraus, dass es eigentlich im Interesse aller ist Sanierungschancen nicht frühzeitig zu vernichten.

Aus diesem Grunde müssen beim Erkennen vernünftiger Chancen solche Leistungen noch erfolgen können, die den Geschäftsbetrieb aufrechterhalten und höhere Schäden bei der Stilllegung des Betriebs sogar vermeiden.

Daraus ergibt sich wiederum das Problem, dass es sehr schwer vorhersehbar ist, wann Chancen sich vernünftigerweise realisieren werden. Dies gilt vor allem bei risikoreichen Geschäften, für dessen Überprüfung immer der Geschäftsführer verantwortlich ist.

Ihn trifft daneben auch die persönliche Ersatzpflicht, wenn er Leistungen an die Gesellschafter abführt, die dann zur Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung führen. Denn das Stammkapital hat während der gesamten Tätigkeit der GmbH zugunsten der Gläubiger erhalten zu bleiben.

Das heißt das Vermögen, welches zur Erhaltung des Stammkapitals erforderlich ist, darf nicht an die Gesellschafter ausgezahlt werden. Das Kapital muss gesichert werden, sodass eine Unterbilanz gerade nicht eintreten kann. Eine Entlastung lässt sich kaum realisieren. Deshalb sollten Sie sich als Geschäftsführer für dieses Thema sensibilisieren.

Holen Sie sich juristischen Rat ein und verzichten Sie rechtzeitig auf solche Leistungen, bevor man Ihnen den Vorwurf machen kann, die von Ihnen gebilligten Leistungen seien Grund für die Insolvenzreife.

Schlussendlich wird der Insolvenzverwalter im Rahmen des Insolvenzverfahren Ansprüche der Gesellschaft gegen den Geschäftsführer geltend machen, wenn Zahlungen aufgrund seines Handelns nach Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung erfolgten.

Bedacht werden muss ebenso, dass Mitglieder eines zusätzlich eingerichteten Aufsichtsrats oder Beirats ebenso haften können. Hierfür gelten besondere Regeln, die Sie beachten müssen. Kontaktieren Sie uns daher unter info@georgepartner.de und schildern Sie uns Ihre konkrete Situation. Nur dann können wir Ihnen Rat erteilen, wie Sie der Haftung entgehen können.

Während des Insolvenzverfahrens bleibt die Gesellschaft an sich noch bestehen und somit auch die gesellschaftsrechtliche Struktur. Die Organe behalten Ihre Kompetenzen jedoch nur insoweit, als dass sie nicht auf den Insolvenzverwalter übergegangen sind.

Das bedeutet, dass der Einsatz des Insolvenzverwalters den Pflichtenkanon des Geschäftsführers ändert. Bezüglich des insolvenzfreien Vermögens bleiben alle bisherigen Befugnisse bestehen. Hinsichtlich der Insolvenzmasse darf der Geschäftsleiter jedoch nur bei ausdrücklicher Weisung des Insolvenzverwalters tätig werden. Er muss demnach allen Anweisungen des Insolvenzverwalters Folge leisten.

Während des gesamten Verfahrens ist der Geschäftsführer weiterhin für die innergesellschaftliche Organisation zuständig. Zum Beispiel die Einberufung von Gesellschafterversammlungen oder die Anmeldung beschlossener Satzungsänderungen. Im Bereich der insolvenzrechtlichen Pflichten besteht jedoch keine Weisungsbefugnis der Gesellschafterversammlung.

Um einer Krise zu entgehen ist es auch möglich, freiwillig die GmbH zu liquidieren, bevor das Insolvenzverfahren zu laufen beginnt. Hierbei wird die GmbH in drei Schritten beseitigt: Auflösung der Gesellschaft, Liquidation des Gesellschaftsvermögens und Vollbeendigung der Gesellschaft.

Wird das Regelinsolvenzverfahren jedoch eröffnet, so führt dieses zur Auflösung der Gesellschaft. In diesem Rahmen ist der Insolvenzverwalter für die Abwicklung der GmbH verantwortlich.

Bei einem Insolvenzverfahren findet gerade keine typische Liquidation statt, denn das Insolvenzverfahren ist insoweit vorrangig. Die Auflösung sowie der Grund wird hierbei von Amts wegen in das Handelsregister eingetragen.

Beide Lösungsmodelle haben Vor- und Nachteile, vor allem in finanzieller Hinsicht.

Kontaktieren Sie uns unter 030/310180800, damit wir Ihnen helfen können die in Ihrer Situation günstigsten Handlungsalternativen auszusuchen. Es gilt jedoch weiterhin der Grundsatz: Je frühzeitiger man plant, desto größer sind später die Handlungsmöglichkeiten.

7. Wie kann ein Anwalt im Hinblick auf eine mögliche GmbH Insolvenz helfen?

Aufgrund der Komplexität der Lage sollte sich der Geschäftsführer frühzeitig um fachkundigen Rat bemühen.

Einerseits um Risiken der persönlichen Haftung auszuschließen und anderseits um Möglichkeiten, die das Insolvenzverfahren bietet, zum Wohle aller Beteiligten vollständig ausschöpfen zu können.

Das Team von George & Partner mbB unterstützt Sie dabei, ein entsprechendes Frühwarnsystem bzw. Krisenfrüherkennungssystem zu installieren. Es gibt eine Reihe von Maßnahmen und Optionen, die Sie bereits bei der leisesten Erkennung einer Krisenanbahnung ergreifen können.

Wir zeigen sie Ihnen auf und wägen Vor- und Nachteile eines möglichen Vorgehens ab. Nehmen Sie daher unsere Beratung bezüglich der Sanierung und Restrukturierung der Vermögensverhältnisse Ihrer Gesellschaft wahr. Sind diese Aktionen nicht ausreichend oder bereits zu spät, so agieren Sie schnell. Bei der Vorbereitung sowie Durchführung des Insolvenzverfahrens stehen wir an Ihrer Seite.

Wir stellen für Sie den Insolvenzantrag und vertreten Sie gegenüber dem Insolvenzverwalter. Gern auch in der Gläubigerversammlung. Wichtig ist, Argumente gegen die mögliche persönliche Haftung des Geschäftsführers (Durchgriffshaftung) zu erarbeiten. Auch im Falle der Anfechtung vertreten wir Sie.

Eine Insolvenz kann immer auch eine Chance für den Neuanfang sein. Gestehen Sie sich daher den Insolvenzfall ein und machen Sie keinesfalls einfach weiter wie bisher, denn die Sie treffenden Haftungsrisiken steigen Tag für Tag. Wenn die Insolvenzreife eingetreten ist, ist es bereits zu spät.

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2018-10-29T09:04:23+00:00 Von |Gesellschaftsrecht|

Über den Autor:

Dr. Niels George ist erfahrener Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht sowie für Steuerrecht. Außerdem ist er Anwalt für Erbrecht. Die Kanzlei George und Partner unterstützt und begleitet ihre Mandanten in all Ihren Stadien als Geschäftsführer und Gesellschafter.

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